VMware erhöht in vSphere 4.1 die Performance und Skalierbarkeit der Virtualisierungsplattform mit der Einführung neuer Technologien.
So steigert Memory Compression, ein schon lange erwartetes Feature des Hypervisors, die VM-Dichte pro Host durch bessere Nutzung des Arbeitsspeichers.
Während virtualisierte Systeme bei Einsatz moderner Prozessoren mit Multi-Core Support dank ihrer enormen Rechenleistung kaum noch an Grenzen stoßen, hat sich Arbeitsspeicher zur knappen Resssource entwickelt, die durch Optimierungstechniken möglichst effizient genutzt werden soll. So setzt VMware schon sehr lange auf Memory-Ballooning und -Paging Technologien und steigert die Packungsdichte von VMs nun mit Kompression weiter. Die Komprimierung von Daten im RAM schlägt zwar laut VMware mit einer zusätzlichen CPU-Auslastung von 2 bis 3 Prozent zu Buche, die aber durch die daraus resultierende bessere Speichernutzung gerechtfertigt ist.
Mit Ressourcen-Pools bündelt VMware die vorhandene Computerleistung und verteilt sie nach Bedarf dynamisch an die Anwendungen. Basisfunktionen zur unterbrechungsfreien Migration einer VM auf andere Hosts (vMotion) oder die darauf aufbauende automatisierte Lastenverteilung mit dem Distributed Ressource Scheduling (DRS) sind bereits seit vielen Generationen im Hypervisor integriert.
vMotion wurde vom Virtualisierungs-Pioneer VMware in vSphere 4.1 optimiert. Es ist in der Lage, bis zu 8 VMs pro Host gleichzeitig zu migrieren. Das auf vMotion aufbauende DRS bietet ein Feature namens "Virtual Machine Host Affinity Rules", das die Platzierung bestimmter VMs auf bestimmten Hosts erzwingen kann. Damit lassen sich lizenzrechtliche Vorgaben von Softwareherstellern besser einhalten, wenn diese beispielsweise die maximale Anzahl von Instanzen pro Host begrenzt oder das Zusammenspiel von VMs auf einem Host die Performance der Anwendungen steigert.
Mit Network-I/O-Control bietet VMware ein Tool zur besseren Ressourcenverteilung, indem eine flexible Zuteilung vorhandener Bandbreite an verschiedene Traffic-Typen (VMs, vMotion, Fault Tolerance oder IP-Storage) ermöglicht wird. Mit diesem Quality of Service können beispielsweise geschäftskritische Anwendungen Vorfahrt vor weniger dringenden System-Aktivitäten erhalten.
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