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"Spanning Tree" war gestern

Redundanz ist eine eine bewährte Methode, um ein Netzwerk mit hoher Verfügbarkeit zu bauen. Die grundlegenden Regeln des Ethernet-Standards sehen jedoch keine parallelen Leitungen vor: Datenpakete werden über redundante Leitungswege im Kreis geleitet. Solche "Netzwerkschleifen" führen schnell zu einer vollständigen Netzwerkblockade und müssen durch geeignete Mechanismen verhindert werden.

Als Lösung wird in vielen Netzwerken deshalb das Spanning Tree Protokoll (STP) oder eine seiner Weiterentwicklungen eingesetzt. Redundante Leitungswege, die im Normalbetrieb nicht genutzt werden, stehen als Reserve zur Verfügung. Das Spanning Tree Protokoll ermöglicht bei einem Geräteausfall eine Wiederverfügbarkeit des Netzwerkes innerhalb von wenigen Minuten, in dem es selbständig eine neue Netzwerkstruktur unter Verwendung der alternativen Leitungswege aufbaut. Ob im Regelbetrieb oder nach einem Ausfall: Tatsächlich genutzt wird jeweils nur eine Leitung, eine Netzwerkschleife kann so nicht entstehen.

Für angeschlossene PCs mag eine solche Lösung ausreichen. Nach einer neuen Anmeldung kann der Benutzer in der Regel schon weiterarbeiten.

Ist das Netzwerk jedoch auch für den Datenverkehr zwischen Servern und Storage-Systemen oder zwischen voneinander abhängigen Serverdiensten zuständig, ist eine Redundanz basierend auf dem Spanning Tree Protokoll unserer Meinung nach nicht die richtige Wahl: Jede Netzwerk-Unterbrechung, auch wenn Sie nur kurz andauert, kann zu Dateninkonsistenz oder Datenverlust führen. Entscheidend dafür ist, ob etwaige "Pausen" im Netzwerk länger sind als die Timeouts der darüber abgewickelten Verbindungen.

Anders & Rodewyk plant ausfallfreie Netzwerke

Wir sind seit Jahren darauf spezialisiert, hochverfügbare Netzwerke ohne Verwendung des Spanning Tree Protokolls zu planen. Dabei sehen wir ebenfalls redundante Leitungswege und Aktivkomponenten vor. Im Gegensatz zu "Spanning Tree" werden diese jedoch im Normalbetrieb gleich mit benutzt und erhöhen so die verfügbare Netzwerkbandbreite. Wirtschaftlicher ist das auch noch: Warum in Netzwerkstrukturen investieren, die fast nie zum Einsatz kommen?

Unsere Konzepte basieren auf einem einheitlichen Grundprinzip: Bei Ausfall einer Komponente oder Leitung arbeiten die verbleibenden nahtlos weiter. Logische Verbindungen bleiben bestehen. Dafür sorgen spezielle Mechanismen unserer Hersteller, in Verbindung mit dem Link Aggregation Control Protokoll (LACP), welches normiert ist und deshalb auch die Einbindung von Switches unterschiedlicher Hersteller ermöglicht.

Dadurch können wir bestehende Infrastrukturen in ein neues, zuverlässiges Netzwerk-Design integrieren. Dieses Vorgehen konzentriert sich auf die Beseitigung von Schwachstellen und spart gleichzeitig Kosten.

Gerne erstellen wir Ihnen ein Vorschlag, wie auch Ihr Netzwerk optimiert werden kann!

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