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Wege zur Serverkonsolidierung
Den Gerätepark lichten

Viele Unternehmen betreiben Serverräume mit beeindruckender Ausstattung. Mit dem Anwachsen der Anforderungen durch die Benutzer ist vielerorts auch der eingesetzte Gerätepark immer größer geworden. Pro Dienst ein Server – dieser Ansatz findet sich oft. Eigentlich keine schlechte Idee: Eine Anwendung, die eine ganze Maschine »für sich« hat, kann keine anderen Programme beeinträchtigen.

Doch mit der Zahl der Server wachsen auch die Kosten – und zwar überproportional. Zum Anschaffungspreis kommen die Hardware-Wartungskosten, in regelmäßigen Abständen muss das Backbone erweitert werden, von der Datensicherung ganz zu schweigen. Der größte Faktor sind aber die Personalkosten, die durch den erhöhten Administrations- und Pflegeaufwand und die vervielfachten Fehlerquellen der Maschinen entstehen.
Kein Wunder, dass das Thema »Serverkonsolidierung« im IT-Management immer größere Bedeutung erlangt. Doch wie konsolidiert man eine Landschaft, die immer umfangreicher und komplexer wird? Dafür gibt es mehrere Ansätze.

  • Dienst-Konsolidierung: Viele Rechner lassen sich einsparen, wenn gleichartige Funktionen auf weniger Hardware zusammengefasst werden. Statt mehrere Dateiserver zu betreiben, reicht ein verfügbares Storage-System aus. Mehrere Datenbank-Instanzen lassen sich auf derselben Maschine betreiben. Moderne Exchange-Server können wesentlich mehr Last vertragen als ältere Versionen.
     
  • Plattform-Konsolidierung: Moderne Server müssen nicht als separate Geräte betrieben werden. Durch den Einsatz einer integrierten Plattform – z. B. der ModularPower Blade-Server-Linie von Anders & Rodewyk – konzentrieren Sie die Leistung von bis zu 14 klassischen Einzelservern auf nur sieben Höheneinheiten und ersparen sich nebenbei bis zu 104 Kabelverbindungen sowie eine Reihe Switches und weiterer Komponenten. Dadurch können Sie auch heterogene Welten einheitlich verwalten und auf geringem Raum verbinden.
     
  • Virtualisierung: Mit VMware GSX/ESX Server und Microsoft Virtual Server stehen zwei Produkte zur Verfügung, die mehrere getrennte Server auf einer gemeinsamen Hardware betreiben können. Dazu wird nicht nur die Betriebssystemumgebung, sondern die gesamte Serverhardware virtualisiert. Insbesondere Dienste und Anwendungen, die keine besonderen Leistungsansprüche stellen, aber in einer isolierten Umgebung laufen sollen, lassen sich auf diese Weise kostensparend zusammenfassen.
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