Viele Unternehmen betreiben Serverräume mit beeindruckender Ausstattung. Mit dem Anwachsen der Anforderungen durch die Benutzer ist vielerorts auch der eingesetzte Gerätepark immer größer geworden. Pro Dienst ein Server – dieser Ansatz findet sich oft. Eigentlich keine schlechte Idee: Eine Anwendung, die eine ganze Maschine »für sich« hat, kann keine anderen Programme beeinträchtigen.
Doch mit der Zahl der Server wachsen auch die Kosten – und zwar überproportional. Zum Anschaffungspreis kommen die Hardware-Wartungskosten, in regelmäßigen Abständen muss das Backbone erweitert werden, von der Datensicherung ganz zu schweigen. Der größte Faktor sind aber die Personalkosten, die durch den erhöhten Administrations- und Pflegeaufwand und die vervielfachten Fehlerquellen der Maschinen entstehen.
Kein Wunder, dass das Thema »Serverkonsolidierung« im IT-Management immer größere Bedeutung erlangt. Doch wie konsolidiert man eine Landschaft, die immer umfangreicher und komplexer wird? Dafür gibt es mehrere Ansätze.