Database Availability Group:
Exchange 2010 unterstützt nun bis zu 16 Server mit der Mailbox- Rolle, um Datenbanken durch kopieren der Transaktionsprotokolle oder der Datenbank selbst auf mehreren Servern verfügbar zu machen. Wie bei Exchange 2007 wird auch beim Exchange 2010 ein Windows Server 2008(R2) Enterprise bzw. Datacenter für den Clusterservice benötigt.
Installation von Hub-Transport auf Servern mit geclusterter (DAG) Mailboxrolle:
Hub – Transport und CAS-Server können jetzt auf Servern mit der geclusterten Mailboxrolle installiert werden. Für eine (relativ) hochverfügbare Lösung reichen nun statt 4 nur noch mindestens 2 Server.
Integriertes RMS in Hub-Transport-Rolle:
In der Hub-Transport – Rolle ist RMS integriert. Emails sind per Regeln RMS-verschlüsselbar! Sehr nützlich, um “versehentliches” weiterleiten zu vermeiden und Dokumente besser zu schützen.
Überarbeitetes Rollenkonzept, Rechtevergabe granular möglich:
Im neuen Exchange ist das anlegen von mehr Rollen vereinfacht worden. Zudem können OU´s bzw. andere “Scopes” eingestellt werden. Die Verwaltung von Exchange ist wahlweise über die Remote Power Shell, eine 64-Bit Management-Shell oder über das Administrationsinterface in Owa möglich.
Verwaltete Verteilerlisten:
Verteilerlisten können jetzt editierbar angelegt werden: Ein- und Austritte von Benutzern oder geschriebene Beiträge können von einem oder mehreren Administratoren der Gruppe freigegeben werden.
Verbesserte Performance:
Die ESE-Engine wurde komplett überarbeitet. die Performance-Steigerung sollte etwa 65% gegenüber Exchange 2007 betragen. Eine Installation der Mailboxdatenbanken auf preisgünstigen Festplatten (in Verbindung mit DAG) ist damit möglich geworden.
Keine Storage Group mehr:
Die Datenbanknamen müssen nun in der Organisation eindeutig sein, können dafür auf jedem Server gemountet werden.
Suchfolder / Favoriten in OWA:
Untertütz werden nun Suchfolder, mit denen Ansichten auf Ordner erstellt werden können. Dies ist bei vielen EMails hilreich. Neben diesen Suchordnern sind nun auch die Favoriten auch in Outlook Web Access vorhanden.
Neue Ansichten in OWA:
Der OWA Kalender zeigt nun auch wie Outlook 2007 die Kalender "Side-by-Side" an. Unterhaltungen werden mit dem "Conversation View" übersichtlicher.
SMS über OWA:
Wer ein Mobiltelefon angebunden hat kann nun SMS über Owa verschicken. Das Mobiltelefon Syncronisiert die SMS vom Exchange wie eine Email und versendet diese dann.
Outlook Web Access Administrationsinterface:
Im OWA ist ein Administrations- Tool eingebaut. Hier kann z.B. die Personalabteilung Rechte erteilt werden, Benutzer anzulegen, Abteilungszugehörigkeit zu ändern o.Ä.
AdministratorAudit Logging:
Alle Administrativen Tätigkeiten können geloggt werden. Es kann dann besser nachvollzogen werden, welcher Administrator was eingestellt hat.
Online-Defragmentierung als laufender Prozeß:
Die Defragmentierung der Exchange-Datenbank findet nun laufend als Hintergrundprozeß mit niedriger Priorität statt.
Ein Assistent für die Zertifikatsanforderung:
Es wurde ein Assistenten für die Zertifikatsanforderung in Exchange 2010 hinzugefügt. Damit lassen sich hoffentlich viele Probleme bei der Zertifikatsanforderung beheben.
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Exchange Server 2007 ist die neue Generation des marktführenden Systems für Nachrichtenaustausch und Zusammenarbeit. Nachdem Exchange Server 2003 Maßstäbe in Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit gesetzt hatte, geht Exchange Server 2007 einen entscheidenden Schritt weiter und fügt zahlreiche Neuerungen hinzu:
Exchange Server 2007 ist in vielen Kundenprojekten erfolgreich eingeführt worden. Bauen Sie auf unsere Projekterfahrung!
Mehr Informationen finden sie auf der
Microsoft-Webseite.
Die Zeit drängt! Der erhoffte Auftrag ist zum Greifen nah. Schnell noch mal die Sonderkonditionen nachlesen, die der Lieferant in der letzten Woche gewährt hat. Wo ist die Mail? Hier muss sie doch irgendwo sein. Wo ist die Mail? Oh nein! Sie ist gelöscht! Jetzt hilft nur noch das Backup auf Band. Schnell den Administrator anrufen …
Der Albtraum jedes Exchange-Administrators: Ein einzelnes Objekt ist aus einem Postfach verschwunden, und es muss sofort wieder her. Natürlich ist immer in solchen Situationen der „Server-Papierkorb“ gerade leer. Was nun?
In der Regel beginnt jetzt ein stundenlanger Kampf: Die verlorenen Daten sind auf dem Sicherungsband vorhanden, aber das kann man ja nicht einfach zurückspielen, denn damit wären alle neuen Daten verloren. Also muss das Backup auf einem separaten Server wiederhergestellt werden. Das dauert!
Klassische Abhilfe: Die Postfachsicherung. Damit lassen sich einzelne Postfächer wiederherstellen. Doch der Preis ist hoch, denn zuvor müssen die Postfächer einzeln gesichert werden – was schon aus Zeitgründen nur für wenige Mailboxen (Very Important Mailboxes, VIMs) praktikabel ist.
Die Lösung des Problems liegt in einer simplen Idee: Warum holen wir die Daten nicht direkt aus der gesicherten Datenbank? Der Datenrettungs-Spezialist Kroll Ontrack hat ein Werkzeug entwickelt, das genau dies ermöglicht. Mit PowerControls 4.2 greifen Sie unmittelbar auf eine gesicherte Exchange-Datenbank (EDB) oder eine PST-Datei zu und entlocken ihr beliebige Elemente: Mails, Anhänge, Kontakte, Termine. Gezielt verschieben Sie nur das, was Sie brauchen, in die Live-Mailbox der betroffenen Benutzer zurück. Dabei kann PowerControls 4.2 viele Datenformate nutzen: offline kopierte EDB-Dateien, Backupsätze von Backup Exec, CA BrightStor / ArcServe, NetBackup, Tivoli, HP Data Protector und Legato Networker oder spezielle SAN-Sicherungsbereiche. Zudem können Sie mit PowerControls 4.2 auch mehrere Quelldatenbanken parallel öffnen, um nach Elementen zu suchen.
Mehr Informationen finden Sie auf der
Ontrack-Webseite.
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software-loesungen(at)ar-hannover.de